Alumo —
Appenzell, Schweiz

Es ist unsere Mission, die Bespoke-Kultur in der Schweiz zu beleben. Dabei ist unser Partner Alumo aus Appenzell die denkbar beste Hilfe. Die Hemdenstoffweberei geniesst international einen ausgezeichneten Ruf, ihr „Cotton Made in Switzerland“ wird bei den besten Masshemdenmachern und Hemdenmanufakturen der Welt verarbeitet. Und wenn keine Musterbücher mit dem charakteristischen Alumo-Schriftzug zu entdecken sind, sind die Stoffe aus Appenzell oft dennoch präsent. Denn viele Schneider und Hersteller lassen exklusiv für ihre Werkstatt in Appenzell weben und bieten die Qualitäten dann unter ihrem eigenen Label an, so z. B. einer der berühmtesten Pariser Hemdenschneider. Die Mindestabnahme für textile Sonderwünsche beträgt 240 Meter, oder anders gesagt, vier „Stück“ à 60 Meter Länge. Aus einem Stück oder „piece“ können 33 Hemden genäht werden. 

„Hemden aus unseren Vollzwirnstoffen können im Laden eigentlich nicht weniger als 270 CHF kosten“, rechnet Sandra Geiger vor. Und wenn gar Spitzenqualitäten zum Einsatz kommen, liegt das Hemd auch schon mal bei 430 CHF und mehr , z. B. bei Smokinghemden aus Plissee. Sandra Geiger findet das nicht teuer, vielmehr preiswert: „Unser NE 170/2 Garn wird aus der ägyptischen GIZA-45-Baumwolle gesponnen. Die Fasern sind so fein, dass ein Gramm Garn eine Reichweite von 145 m haben. Beim Anbau gibt es keinen Chemiedünger, das Unkraut wird mit der Hand ausgezupft.“ 

Die Qualität von Faser und Garn sind objektive Kriterien, wie sich der Stoff anfühlt, hat mit dem abschliessenden Veredelungsprozess zu tun. Er gibt dem Gewebe, das sich frisch aus dem Webstuhl rau wie ein Scheuerlappen anfühlt, den gewünschten „Griff“. Bei Popeline soll er seidig sein, bei Batist oder Voile duftig und beim Oxford kernig-fest. Zuerst kommt der Stoff in eine gigantische Waschmaschine, danach wird er geschleudert und zum Trocknen in einer riesigen Heissmangel über beheizte Rollen geführt. Während weiterer Veredelungsschritte wird seine Oberfläche geglättet und gebleicht und mit dem begehrten, edlen Glanz ausgestattet. 

Zum Veredeln braucht es viel Wasser, deshalb haben sich Webereien seit jeher in Flussnähe angesiedelt. Nicht immer zum Vorteil des Ökosystems. Um die Schweizer Gewässer muss man sich jedoch keine Sorgen machen, betont Sandra Geiger: „Wir haben die Ökotex-1000-Zertifizierung. Das Wasser in unserer Veredelung wird in einer hochmodernen Biologie basierten Abwasserreinigung durch bakteriellen Abbau von Schadstoffen gereinigt und im Gegensatz zu Nachbarländern regelmässig von den Schweizer Behörden unangemeldet kontrolliert.“

www.alumo.ch

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